Teenager schließen Freundschaften immer öfter aufgrund des Aussehens - wer nicht mit dem Trend geht, wird schnell zum Außenseiter.
,,Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage'' so lautet das Motto verschiedener Schulen, aber leider nicht immer das aller Schüler. In vielen Klassen werden einzelne ausgewählte Schüler gemobbt, sei es der Kleidung, guten beziehungsweise schlechten Noten oder der sozialen Lage wegen. Nun sucht man nach Wegen, das Mobbing zu unterbinden.
Nun aber die Frage: Wo fängt Mobbing an? Wenn Mobbing schlechtes Reden hinter dem Rücken oder Beleidigungen der Kleidung wegen bedeutet, so könnte Schulkleidung dem ein Ende setzen. Das gesamte Schulbild wirkt dann harmonischer. ``Der Psychologie Oliver Dickhäuser bestätigt sogar, dass in einheitlich gekleideten Schulklassen eine größere Aufmerksamkeit herrscht.' ' (Arbeitsheft 8, Cornelsen-Verlag, S. 20) Schülerinnen und Schüler jedoch lehnen einer Umfrage zu folge einheitliche Kleidung ab. Nur 11 von 50 befragten Schülerinnen und Schülern sind für Schulkleidung. Sie entschieden sich für ein ,,Ja'', weil sie darin eine positive Änderung des Schulalltages inform von ruhigem Unterricht und mobbingfreien Pausen sehen.
Ein weiterer positiver Faktor der einheitlichen Kleidung ist der durchschnittlich niedrigere Preis als Markenkleidung. Man denke nur an Mengenrabatte...
Schüler, die in Schulkleidung einen weiteren Störfaktor sehen, wollen vor allem ihre Individualität und eigene Styles behalten.