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Hauptberuflich "You-Tuber"?

30.03.2012 13:40 Uhr |


Jonas Schmidt, Klasse 8/3, Gymnasium Francisceum, Zerbst


Jeder, der oft auf der Internet Videoplattform "You Tube" unterwegs ist kennt sie. Diese nervigen kleinen Werbespots, die vor vielen Videoclips von beliebten Kanälen wie "Die Aussenseiter", "Y-TITTY" oder "Gronkh" laufen, und sich auch durch  drücken von Enter- , Leer-  oder irgendwelchen sonstigen Tasten einfach nicht entfernen lassen. Wenn man sich den Kurzfilm anschauen möchte ist man also gezwungen sich den Spot anzusehen. Doch was bringt das eigentlich? Google (der Mutterkonzern von You Tube) kriegt für die Werbung eine Menge Geld. Um diese Geldquelle zu erhalten gibt es für beliebte User einen kleinen Betrag ab, damit diese weiter fleißig Filme produzieren, um neue potenzielle Kunden anzulocken, was wiederum mehr Geld für Google bedeutet. Dieser Betrag beläuft sich auf etwa 0,1 Cent pro angeklicktem Video. Das mag anfangs wenig klingen doch bei 200.000 Klicks am Tag (für oben genannte User durchaus normal) sind das 200€ pro Tag. Auf einen Monat gerechnet wären das über 6000€! Einen "richtigen" Beruf auszuüben ist dann überflüssig. Allerdings hat man auch genug zu tun, denn als Youtube-Partner steht man in der Pflicht regelmäßig Clips ins Netz zu stellen. Dabei ist ein großes Ideenreichtum gefragt, um immer wieder neue lustige Sachen zu drehen, an denen wir uns erfreuen können. Man sollte sich also beim anschauen der ätzenden kleinen Werbespots immer bedenken, dass ohne sie die vielen tollen Filme garnicht entstehen könnten.



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Copyright © Schmaz 2013
Dokument erstellt am 2012-03-30 13:41:20


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