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A14 Fluch und Segen für die Altmark

05.03.2012 12:26 Uhr |


Von Von Lukas Philipp und Patrick Wettzel, Klasse 9b/c, Klasse 9b/c, Gymnasium Markgraf-Albrecht, Osterburg


Zuckende Blitze, ein Martinshorn heult vorbei, dröhnend passiert ein LKW. So könnte es bei Familie Bredin bald täglich aussehen. Die Bredins als Opfer der A 14 .
Nur knapp 1000m vom Haus entfernt wird der Asphaltriese verlaufen.
Sie kauften ein Grundstück, das zwischen Zedau und Schliecksdorf liegt, weil dort vorwiegend Kulturland herrscht.  
In einer Informationsveranstaltung wurde der Familie nur schalldichte Fenster in Aussicht gestellt, für die Familie nur eine kleine Entschädigung.
Mit deutlichen Worten beschrieb Frau Christiane Bredin das Projekt: ,,Diese Autobahn ist unnötig". Sie fügte hinzu: ,,Die Mautpreise werden weiter steigen und die meisten Autofahrer benutzen dann Landstraßen".  
Ein anderen Standpunkt, nämlich dem des Vielfahrers, vertritt Herr Frank Leo, er ist Seehäuser und jeden Tag einige Stunden auf  der Strecke Seehausen-Magdeburg unterwegs. Seine Meinung sieht anders aus trotzdem sagt er: "Ich kann mit den Betroffenen die bald eine laute Betonpiste vor ihrer Haustür haben durchaus mitfühlen. Doch für mich ist diese Autobahn ein Segen, da ich viel mehr Zeit für meine eigentliche Arbeit einplanen kann".
,,Das Bündnis B189/B5 statt A 14" empfiehlt den Betoffenen ,,sich nicht widerstandslos von den Behörden über den Tisch ziehen lassen. Den Bau dieser Autobahn werden die Betroffenen nicht stoppen können, aber sie müssen sich mit allen in ihrer Macht stehenden zur Wehr setzten". (www.keine-a14.de/userfiles/einflussmoeglichkeiten_fernstrassenbau)
Die Sachsen-Anhalter stimmten in einer Umfrage des MDR, stand 14.02 2012    (unter www.mdr.de/sachsen-anhalt/autobahnbau)  über die A 14 ab. Dabei sind  50% gegen dieses Autobahnprojekt im und nur 49% dafür.
An In der Öffentlichkeit wird diese Autobahn immer befürwortet doch wer die "Rosa Brille" absetzt, sieht, dass dieser Asphaltriese auch ein Fluch für unsere Region ist.

Quellen: www.keine-a14.de/userfiles/einflussmoeglichkeiten_fernstrassenbau
unter www.mdr.de/sachsen-anhalt/autobahnbau (Seit dem 27.02.2012 existiert diese Umfrage nicht mehr)

Interviewpartner: Christiane Bredin aus Zedau
                              Frank Leo aus Seehausen



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Copyright © Schmaz 2013
Dokument erstellt am 2012-03-05 12:27:52


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