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Das Dorf im Wandel der Zeiten

28.04.2011 11:48 Uhr |


David Franke, Klasse 8/3, Francisceum Gymnasium, Zerbst


Da ich selbst auf dem Dorf wohne bin ich auf das Problem aufmerksam geworden, dass diese ihre Eigenständigkeit verlieren und immer mehr von den Städten abhängig werden. Früher waren die Dörfer voller Leben und besaßen eigene Verkaufsmärkte, Kindergärten und Schulen. Man traf sich, tauschte familiäre Informationen aus und blieb somit mit den anderen Einwohnern in ständigen Kontakt. Weiterhin hatten die Einwohner beruflich miteinander zu tun, weil es im Ort Arbeitsplätze gab. Durch das Interesse füreinander wuchs man als Gemeinschaft zusammen. Doch in der heutigen Zeit haben nur noch wenige Dörfer eigene Bildungs- und Verkaufseinrichtungen. Die Bevölkerungszahl verringert sich ständig, da weniger Kinder geboren werden und es keine Arbeitsstellen für die Einwohner in ihrem Wohnort gibt. Die Menschen ziehen in die Städte, weil es dort ein vielseitigeres Freizeit- und Warenangebot gibt, für die Erwachsenen Arbeit und für ihre Kinder genügend Einrichtungen. Wenn man durch das Dorf geht und darüber nachdenkt, wo wer wohnt fällt einem auf, dass oft nur zwei bis drei Leute in einem Haus leben, wo früher fünf bis sieben Personen ihr Heim hatten. Am produktivsten auf dem Dorf ist die Landwirtschaft, die meistens als Familienbetrieb geführt wird, wodurch keine neuen Arbeitsplätze mehr entstehen. Aufgrund der Marktwirtschaft sind kleine Läden nicht mehr konkurrenzfähig und damit nicht mehr rentabel. Um zu verhindern, dass die Dörfer aussterben müssten sie sich von der Stadt lösen und selbstständiger werden. Wiederum ist dieses nicht möglich, da die Abhängigkeit von der Stadt zu groß ist.



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Copyright © Schmaz 2013
Dokument erstellt am 2011-04-28 11:49:00


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